Ein absolutes Dreamteam, sowohl vom Charakter als auch von der Genetik.


Ein absolutes Dreamteam, sowohl vom Charakter als auch von der Genetik.


Auch beim Australian Shepherd ist es passiert, dass sich während der Jahrzehnte der Zucht die ein oder anderen genetischen Krankheiten eingeschlichen haben. Deswegen ist es so unendlich wichtig, dass man sich die Pedigrees der Zuchthunde ganz genau ansieht, vergleicht, sich über die eingesetzten Linien informiert und mit anderen Züchtern austauscht, genetische Tests und Untersuchungen durchführen lässt, und so gut wie nur irgendwie möglich Prophylaxe betreibt, dass die Welpen durch ihre Genetik den bestmöglichen Start ins Leben und auf ihrem Lebensweg vor sich haben.

Gesundheit steht bei uns an allerhöchster Stelle. Wir möchten in erster Linie gesunde Hunde mit einem intelligenten, arbeitswilligen und freundlichen Charakter züchten. Deswegen haben wir zusätzlich zu allen Röntgenaufnahmen, Untersuchungen und Gentests auch Pedigree Analysen beim IDASH (International Directory for Australian Shepherd Health) ausführen lassen. Diese Analysen stellen Züchtern und Besitzern von reinrassigen Australian Shepherds spezifische, auf Stammbaum basierende Gesundheitsinformationen zum jeweiligen Hund zur Verfügung, damit man seine Zuchtentscheidungen anhand von verbessertem Hintergrundwissen zu Gesundheit und unerwünschten Anlagen treffen kann. Wir können aus voller Überzeugung sagen, dass wir hier zwei Hunde vor uns haben, die genetisch alles mitbringen um kerngesunde Welpen zur Welt zu bringen.

Bei den meisten genetischen Krankheiten gibt es glücklicherweise mittlerweile genetische Tests, die herausfinden können, ob der Hund an dieser Krankheit leidet, Träger dieser ist und sie damit an seine Nachkommen weitergeben kann oder komplett frei von ihr ist. Es gibt aber auch Krankheiten, bei denen noch nicht fest steht, wie sie sich vererben und auf die man bisher auch nicht testen kann. So bleibt einem verantwortungsbewussten Züchter nichts anderes übrig als genau zu schauen, wo in den jeweiligen Pedigrees diese Krankheiten aufgetaucht sind und die Risiken zu beurteilen. Ein ganz besonders großen Augenmerk haben wir in unserer Zucht auf die Vermeidung von Epilepsie gelegt. Man geht davon aus, dass ca. 4% der Australian Shepherds an Epilepsie leiden - eine furchtbare Krankheit. Hier kann man nur an der Gesundheit der Rasse arbeiten, indem man sich als Züchter ausreichend informiert und komplett transparent bei seinen eigenen Hunden und ihren Nachkommen vorgeht. Leider ist es in der Realität so, dass viele Züchter eigene Fälle innerhalb ihrer Zucht versuchen zu verbergen und betroffene Hunde nicht aus der Zucht herausnehmen, was wir zutiefst ablehnen! Wir haben Hayleys und Dingos Pedigrees mit diversen internationalen Listen und Gesundheitsdatenbanken verglichen und keine Epilepsievorkommnisse in ihrer direkten Verwandtschaft (Generationen 1-3) finden können. Das Australian Shepherd Health & Genetics Institute (ASHGI) gibt hier die Empfehlung, dass mit direkten Verwandten eines betroffenen Hundes (Eltern, Nachkommen und Vollgeschwistern) nicht gezüchtet werden sollte. Mit Halbgeschwistern sollte nicht weiter gezüchtet werden, wenn innerhalb von 2 Generationen Verwandte sind, die Epilepsie haben oder produziert haben. Andere nahe Verwandte (auch Halbgeschwister, die nicht zu den oben genannten gehören) können weiterhin zur Zucht eingesetzt werden, wenn der Partner in der direkten Familienanamnese keine Vorfälle von Epilepsie hat. Für unsere Zucht würden wie uns allerdings auch dagegen entscheiden. Auch der Inzuchtgrad spielt eine immens wichtige Rolle. Nach neuesten Untersuchungen ist Inzucht ein genetischer Stress, der die Entwicklung und die organischen Vorgänge insgesamt in unterschiedlichem Ausmaß behindert und die in Verbindung vieler verschiedener Krankheiten steht. Wir sind daher ganz besonders stolz auf den außerordentlich niedrigen Koeffizienten unserer Hunde.

Dingo und Hayley weisen hervorragende Analyse- und Testergebnisse vor und wir freuen uns unendlich darüber bald unseren ersten Wurf mit den beiden im Haus zu haben. Eine Nachzucht-Hündin wird bei uns bleiben dürfen, um die Zucht mit ihr weiterzuführen.

List of Services

List of Services

Share by: