"The Australian Shepherd is powerful and intense by nature"

- Work Description ASCA -

"The Australian Shepherd is powerful and intense by nature"

- Work Description ASCA -

Charakter-Beschreibung des ASCA:


"Der Australian Shepherd ist in erster Linie ein Arbeitshund mit starken Hüte- und Wachinstinkten. Er ist ein intelligenter, außergewöhnlicher Begleiter. Er ist vielseitig und leicht zu trainieren: Er erledigt die ihm übertragenen Aufgaben mit großartigem Stil und Enthusiasmus. Fremden gegenüber ist er zurückhaltend, zeigt aber keine Schüchternheit. Dieser ungewöhnlich vielseitige Hütehund arbeitet mit der Kraft und Schnelligkeit, um schwierige Rinder zu kontrollieren, sowie die Fähigkeit, Schafe ohne unnötige Rauheit zu bewegen. Obwohl er ein aggressiver, autoritärer Arbeiter ist, ist Bösartigkeit gegenüber Menschen oder Tieren nicht tolerierbar."

Ist ein Aussie das Richtige für Dich?


Die Anschaffung eines Welpen kann eine 12-15-jährige Verpflichtung sein. Oft verlieben sich Menschen in den Australian Shepherd, weil er mit seinem Aussehen sofort besticht und sein intelligenter Charakter bereits Legende unter vielen Hundehaltern ist. Leider gibt es immer wieder Familien, die am Ende viel Kummer haben, weil der Australian Shepherd nicht für ihren Lebensstil geeignet ist. Bevor man sich einen Australian Shepherd zulegt, muss man sich zuerst so viel wie möglich über die Rasse informieren und dann entscheiden, ob es der richtige Hund für einen ist. Wir stehen Euch sehr gerne bei allen Fragen zur Seite. Ruft uns einfach an, kommt uns besuchen, verbringt Zeit mit uns und unseren Hunden. So kann man sich bereits ein gutes Bild darüber verschaffen, ob einem diese Rasse liegt.


Der Aussie wurde als Farmhund gezüchtet, nicht nur um am Vieh zu arbeiten, sondern auch als Begleiter und Aufpasser der Familie und des Familienbesitzes. Ihn macht es am glücklichsten bei seiner Familie zu sein, sei es während der Arbeit oder zuhause. Da der Aussie während seiner Arbeit am Vieh in der Lage sein muss, die Signale seines Besitzers schnell und fehlerfrei umzusetzen, ist er sehr lernfähig, intelligent und möchte immer gefallen. Man nennt dies auch "will to please". Doch Vorsicht! Dies bedeutet nicht, dass die Erziehung eines Aussies ein Kinderspiel sei. Die Nähe zu seinem Besitzer bei der Arbeit macht ihn zu einem Hund, der sich sehr stark an seine Besitzer bindet - diese enge Beziehung ist sein Erbe. In der frühen Geschichte des Australian Shepherds wurden sie sogar dafür eingesetzt, die Kinder zu bewachen, während beide Elternteile auf dem Feld waren. Wertvolle Ausrüstung und das Vieh waren sicher auf einer Farm, wenn ein Aussie dort gewohnt hat.


Viele Aussies zeigen jedem Menschen gegenüber ein freundliches Interesse, aber im Allgemeinen neigen sie eher dazu, Fremden gegenüber zurückhaltend und vorsichtig zu sein.  Da Aussies mehr als manch andere Rasse dazu neigen, eine stärkere Bindung zu ihrer Familie und ihren Besitzern aufzubauen, können sie einen starken Beschützerinstinkt entwickeln. Daher ist es ganz besonders wichtig Zeit in ihre Sozialisierung und ihr Training zu investieren.

Da diese Hunde für die Viehhaltung gezüchtet wurden, müssen ihre Intelligenz und Energie anderweitig eingesetzt werden, wenn sie nicht am Vieh eingesetzt werden sollen. Unserer Erfahrung nach können sie sich für alles Sportliche begeistern, sei es Gehorsamstraining, Trickdogging, Agility, Mantrailing oder Longieren. Sie sind aber auch zufrieden, wenn sie einfach an einem aktiven Alltag teilnehmen dürfen. Lange Spaziergänge, Wandertouren, Strandbesuche, Kopfarbeit - ihnen gefällt so gut wie alles, solange sie bei ihren Besitzern sein dürfen. Wenn Aussies mit Kindern aufgewachsen sind, werden sie oft zu Spielkameraden. Oft werden wir gefragt, ob man zwingend ein großes Haus mit Garten braucht, um einen Aussie halten zu können. Darauf können wir mit allergrößter Überzeugung "Nein" antworten. Dingo hat mit mir schon in den kleinsten Wohnungen gewohnt und war genauso glücklich wie jetzt in unserem Haus. Beide Hunde können so richtige Couch Potatoes sein, schlafen morgens grundsätzlich länger als wir und sind selbst Haus immer an unserer Seite und ganz selten alleine im Garten, auch wenn sie die Möglichkeit dazu haben. Der Aussie möchte einfach dabei sein. Er möchte spannende Sachen mit seinem Besitzer unternehmen, er möchte Aufmerksamkeit und er möchte ausgelastet werden.


Ganz wichtig ist aber vor allem im ersten Jahr, dass man seinem Aussie beibringt auch Ruhe halten zu können. Auch ein Australian Shepherd braucht 18-20 Stunden Ruhe am Tag und das sollte man ihm von Anfang an bieten, damit er zu seinem ausgeglichenen Gefährten werden kann. Oft befinden sich Leute in einem Teufelskreis. Der Hund zeigt unerwünschtes Verhalten und sie denken, es läge daran, dass er nicht genug ausgelastet wird. Sie machen deswegen mehr und mehr mit dem Hund und das Verhalten verschlimmert sich eher. Dann liegt es ganz oft daran, dass der Hund einfach nicht genug Ruhe bekommt oder zu viel Stress im Alltag ausgesetzt ist. Der Aussie kann ein richtiges Sensibelchen sein. Man sollte daher nie mit harter Hand und Strafen trainieren! So lernwillig und intelligent wie sie sind, kommt man mit Ruhe und Geduld bei ihnen viel schneller weiter,

Allerdings sollte man Konsequenz zeigen, denn der Aussie hinterfragt sehr gerne, ob eine Regel tatsächlich immer und in jeder einzelnen Situation gilt. Wenn Ihr auf der Suche nach einem Hund seid, der ein intensives Verlangen zeigt, Eurer Familie sehr treu zu sein, dann wird der Aussie Euch ein wunderbarer Begleiter sowie großartiger Arbeitspartner sein. Man sollte sich seiner territorialen Instinkte bewusst sein und dass er besitzergreifend und beschützend gegenüber seinen Besitzern und seinem Zuhause sein kann. Man selber hat es aber in der Hand, mit welchem ​​Hund man endet.

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